Bewusstsein und Bewegung in der Gegenwart
PROJEKTE
Die Projekte des Kunstvereins Mitwelt sind keine isolierten Produktionen, sondern Formate einer gemeinsamen Praxis.
Sie entstehen durch das Zusammenspiel von Raum, Körper, Material und sozialem Kontext. Forschung, Begegnung und künstlerisches Schaffen sind nicht voneinander getrennt, sondern miteinander verwoben.
Das Vulkanlabor ist eines der zentralen Arbeitsformate des Kunstvereins.
Es versteht Kunst als Methode der Transformation und Raum als lebendige Assemblage. Zwischen Bewegung, Klang, Material und Wahrnehmung entstehen Prozesse. Offene Formate ermöglichen einen direkten Zugang zur Praxis. Der Raum steht Nachbar*innen, Künstler*innen und interessierten Teilnehmenden offen. Beobachtung, Teilhabe und Zusammenarbeit überschneiden sich. Resonanz Formate machen künstlerische Prozesse öffentlich sichtbar. Performative Momente gehen in offene Situationen des Austauschs und der Weiterarbeit über.
Diskursive Formate verbinden Gespräch, Erfahrung und künstlerische Praxis. Wissen entsteht situationsbezogen und ist nicht vom Handeln getrennt. Residenzen und Kooperationen bringen vielfältige Perspektiven in den Raum. Künstler*innen und Expert*Innen arbeiten sie vor Ort und öffnen ihre Prozesse für Austausch und gemeinsame Entwicklung.
Transformative Formate verbinden künstlerische Praxis mit sozialer Erfahrung. Performance, Klang und Begegnung verdichten sich zu gemeinsamen Situationen. Alle Formate folgen einer gemeinsamen Struktur: Sie trennen Produktion und Präsentation nicht, sondern verstehen Kunst als offenen Prozess.